Christoph Hackethal wurde am 28. März 1899 in Hannover geboren und vier Tage später

in unserer St. Marien-Kirche getauft.

Er wuchs in der Straße „ Im Moore“ in der Nordstadt auf und begann nach dem Abitur an der Goetheschule mit dem Theologiestudium in Münster. 1923 wurde er zum Priester geweiht und trat seine erste Pfarrstelle am 1. Oktober 1934 in Bad Harzburg-Bündheim an. Am 18. April 1941 wurde er „wegen staatsgefährdenden Verhaltens und defätistischer Äußerungen“ von der Gestapo verhaftet und ins KZ Dachau gebracht. Dort starb er am 25. August 1942 durch eine Lungenentzündung, und sein Leichnam wurde sofort eingeäschert. Durch die Intervention des Hildesheimer Bischofs Josef Godehard wurde die Urne im Familiengrab auf dem Neuen St.-Nikolai-Friedhof ( An der Strangriede ) am 23. September 1942 beigesetzt.


Da es in unserer Kirche keinen Hinweis auf ihn gibt, werden wir aus Anlass seines 75. Todestages eine Gedenktafel in unserer Kirche feierlich einweihen.


In diesem Zusammenhang möchte wir Sie zu folgenden Veranstaltungen nach St. Maria einladen:

Mittwoch, 23. August, 19.30 Uhr Vortag über Christoph Hackethal,

Referent: Dr. Scharf-Wrede, Direktor des Bistumsarchivs Hildesheim

Sonntag, 27. August, 9.30 Uhr, Gedenkgottesdienst